Tragt eure Einkommen und gemeinsamen Kosten ein und legt für jeden Posten fest, ob er nach Einkommen oder zu gleichen Teilen geteilt wird. Ihr seht sofort, wie viel jede Person aufs Gemeinschaftskonto überweist und was jedem danach bleibt.
Haushaltsbuch für Paare & Familien
Teilt eure gemeinsamen Kosten fair auf – für zwei bis sechs Personen, auch wenn nicht alle gleich viel verdienen.
Alles bleibt auf eurem Gerät. Keine Anmeldung, keine Cookies, kein Tracking.
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Dann sind eure Werte sofort wieder da.
Schritt 1: Wer gehört dazu, und wie viel Geld bekommt jede Person im Monat?
Gemeint ist das Geld, das nach Steuern auf dem Konto ankommt (Netto-Einkommen). Der Name ist freiwillig.
So verteilt sich euer Einkommen
Schritt 2: Was bezahlt ihr gemeinsam jeden Monat?
Gemeinsame Kosten – zum Beispiel Miete, Strom oder Lebensmittel. Bei jedem Posten könnt ihr wählen, wie er geteilt wird: nach Einkommen (wer mehr verdient, zahlt mehr) oder gleich viel.
Schritt 3: Was bezahlt jede Person allein, und wie viel spart sie?
Eigene Kosten, zum Beispiel Handy oder Fitnessstudio. Dazu der eigene Sparbetrag – Geld für später, etwa ein Notgroschen (Geld für Notfälle) oder ein ETF (ein Sparplan mit vielen Aktien).
Auswertung
Alle Werte aktualisieren sich, sobald ihr oben etwas ändert.
Gemeinsame Kosten
Gleich teilen oder nach Einkommen?
Anteil vom eigenen Geld, den jede Person für die gemeinsamen Kosten abgibt.
Als Tabelle anzeigen
| Person | Alles 50/50 | Alles nach Einkommen | Euer Modell |
|---|
Was ist fairer?
Gleich teilen: Alle zahlen denselben Betrag. Passt, wenn ihr sagt: Wir nutzen alles gleich, also zahlen wir gleich viel. Wer weniger verdient, hat danach deutlich weniger übrig.
Nach Einkommen: Alle zahlen denselben Prozentsatz vom eigenen Geld. Passt, wenn ihr sagt: Jede Person trägt so viel, wie sie kann. Wer mehr verdient, zahlt mehr, hat aber trotzdem mehr übrig.
Beides ist in Ordnung, das entscheidet ihr gemeinsam. Ihr könnt auch mischen, zum Beispiel Miete nach Einkommen und Internet gleich geteilt. Das stellt ihr oben bei jedem Posten einzeln ein.
Was jeder Person bleibt
Was bedeuten Gemeinsam, Eigen, Sparen und Frei?
- Gemeinsam und Eigen – zusammen höchstens 50 %: der eigene Anteil an Miete, Strom und Lebensmitteln plus eigene Verträge wie Handy oder Fitnessstudio.
- Sparen – mindestens 20 %: Notgroschen, ETF oder Tagesgeld. Bezahlt euch selbst zuerst.
- Frei – etwa 30 %: Das Geld, über das jede Person frei bestimmen kann, ohne sich zu rechtfertigen.
So kommt jede Person näher an die 50/30/20-Regel.
Wann könnt ihr euch etwas leisten?
Notgroschen: Rücklage für Notfälle, etwa 3 Monate eurer Kosten. Wird automatisch vorgeschlagen.
So kann euer gemeinsames Erspartes in 20 Jahren wachsen.
Als Tabelle anzeigen
Beispielrechnung, keine Anlageberatung. Angenommen wird eine gleichbleibende Rendite mit monatlicher Verzinsung. Echte Renditen schwanken, Verluste sind möglich. Inflation, Steuern und Kosten sind nicht berücksichtigt.
Spielt durch, was passiert, wenn sich etwas ändert.
Häufige Fragen zur Kostenaufteilung als Paar
Das entscheidet ihr. Rechnerisch zahlt die Person mit dem kleineren Einkommen bei 50:50 einen größeren Teil ihres Gehalts und hat am Monatsende weniger übrig. Im Beispiel mit 3.200 € und 1.800 € netto sind es 58 % statt 33 %. Viele Paare empfinden eine Aufteilung nach Einkommen deshalb als fairer.
Teile dein Netto-Einkommen durch das gemeinsame Netto aller Personen. Verdient ihr 3.200 € und 1.800 €, ergibt das 64 % und 36 %. Diese Prozentsätze multiplizierst du mit den gemeinsamen Kosten. Bei 2.100 € Kosten zahlt die erste Person 1.344 €, die zweite 756 €. Der Rechner macht das automatisch für jeden Posten.
Meist netto, denn das ist das Geld, das tatsächlich zur Verfügung steht. Unterschiedliche Steuerklassen können das Bild beim Brutto stark verzerren. Wenn ihr gemeinsam veranlagt werdet und Steuererstattungen erhaltet, könnt ihr diese separat aufteilen. Wichtig ist, dass ihr euch auf eine Grundlage einigt.
So viel, dass alle gemeinsamen Kosten gedeckt sind, verteilt nach eurem gewählten Modell. Der Rechner zeigt den Betrag pro Person im Bereich „Überweisung aufs Gemeinschaftskonto“. Plant zusätzlich einen kleinen Puffer ein, zum Beispiel fünf Prozent, damit jährliche oder unerwartete Kosten das Konto nicht ins Minus bringen.
Das Einkommen sinkt in der Elternzeit oft deutlich. Nach Einkommen zu teilen senkt dann den Beitrag, gleicht aber nicht aus, dass einer Person weniger zum Leben bleibt. Manche Familien vereinbaren für diese Zeit, dass beiden gleich viel Restgeld bleibt. Der Rechner zeigt euch, was jedem bei 50:50 und nach Einkommen bleibt, als Grundlage für eure Vereinbarung.
Ja. Über „Weitere Person hinzufügen“ tragt ihr zusätzliche Personen ein, zum Beispiel für Familien mit älteren Kindern mit eigenem Einkommen, Patchwork-Familien oder Mehrgenerationenhaushalte. Für jeden gemeinsamen Posten wählt ihr, ob er nach Einkommen oder zu gleichen Teilen verteilt wird.
Beim 3-Konten-Modell hat jede Person ein eigenes Konto, und zusätzlich gibt es ein Gemeinschaftskonto für die Haushaltskosten. Beide überweisen monatlich ihren vereinbarten Anteil auf das gemeinsame Konto. Alles andere bleibt privat. Der Rechner liefert die passenden Überweisungsbeträge für dieses Modell.
Nein. Der Rechner läuft nur in eurem Browser, Eingaben werden an keinen Server übertragen. Es gibt keine Anmeldung, keine Cookies und kein Tracking. Nur wenn ihr selbst einen Link oder Code teilt, kann die empfangende Person eure Werte sehen. Teilt ihn deshalb nur untereinander.
Eine allgemein gültige Antwort gibt es nicht. Fair ist das, was ihr beide als fair empfindet und was ihr bewusst vereinbart. In der Praxis haben sich drei Modelle durchgesetzt. Der Rechner kann alle drei, denn ihr wählt die Aufteilung für jeden Kostenpunkt einzeln.
Modell 1: Alles 50:50
Jede Person zahlt die Hälfte aller gemeinsamen Kosten. Das ist einfach und funktioniert gut, wenn ihr ähnlich viel verdient. Bei größeren Unterschieden zahlt die Person mit dem kleineren Einkommen aber einen deutlich höheren Anteil ihres Gehalts, und ihr bleibt am Monatsende viel weniger zum Leben und Sparen.
Modell 2: Anteilig nach Einkommen
Jede Person zahlt den Anteil, der ihrem Anteil am gemeinsamen Netto-Einkommen entspricht. Wer 64 % des Haushaltseinkommens verdient, trägt 64 % der gemeinsamen Kosten. Der Vorteil: Beide geben denselben Prozentsatz ihres Einkommens für den gemeinsamen Haushalt aus. Die Formel dahinter ist einfach: eigenes Netto geteilt durch das Netto aller Personen, multipliziert mit den gemeinsamen Kosten.
Mehr dazu: Miete nach Einkommen aufteilen
Modell 3: Gemischt
Viele Paare kombinieren: Miete und Nebenkosten nach Einkommen, Lebensmittel und gemeinsame Hobbys 50:50. Im Rechner legt ihr das für jeden Kostenpunkt einzeln fest – „anteilig nach Einkommen“ oder „gleich verteilt“.
Beispiel: Anna verdient 3.200 €, Ben 1.800 €
Anna und Ben wohnen zusammen. Anna verdient 3.200 € netto, Ben 1.800 €. Zusammen sind das 5.000 €. Annas Anteil am Haushaltseinkommen beträgt 64 %, Bens 36 %. Ihre gemeinsamen Kosten pro Monat: Warmmiete 1.300 €, Strom 80 €, Internet 40 €, Lebensmittel und Drogerie 600 €, Versicherungen 60 € und Streaming 20 €. Insgesamt 2.100 €.
So viel überweist jede Person aufs Gemeinschaftskonto
| Modell | Anna zahlt | Ben zahlt | Anteil am eigenen Netto |
|---|---|---|---|
| 50:50 | 1.050 € | 1.050 € | Anna 32,8 % · Ben 58,3 % |
| Nach Einkommen (64/36) | 1.344 € | 756 € | beide 42 % |
Was jedem nach den gemeinsamen Kosten bleibt
Bei 50:50 bleiben Anna 2.150 € und Ben 750 €. Nach Einkommen bleiben Anna 1.856 € und Ben 1.044 €. Ben hätte im 50:50-Modell also 294 € weniger im Monat für eigene Ausgaben, Altersvorsorge und Rücklagen. Genau diesen Unterschied zeigt der Rechner im Bereich „Fair oder nicht?“. Mit dem, was übrig bleibt, kann jede Person ihr eigenes Budget nach der 50-30-20-Regel planen.
Variante: Lebensmittel 50:50, Wohnen nach Einkommen
Teilen Anna und Ben Miete, Strom, Internet und Versicherungen (zusammen 1.480 €) nach Einkommen, Lebensmittel und Streaming (620 €) dagegen 50:50, zahlt Anna 1.257,20 € und Ben 842,80 €. Das ist ein Mittelweg, den viele Paare als ausgewogen empfinden.
Mit Kind ändert sich oft beides: Die Kosten steigen, und ein Einkommen sinkt für eine Weile, zum Beispiel durch Elterngeld oder Teilzeit. Wenn ihr dann weiter streng nach Einkommen teilt, trägt die Person, die mehr Care-Arbeit übernimmt, zwar einen kleineren Betrag, hat aber am Monatsende trotzdem deutlich weniger übrig.
Ein Beispiel mit angenommenen Zahlen: Anna bezieht während der Elternzeit 1.200 € Elterngeld, Ben verdient 3.000 € netto. Die gemeinsamen Kosten steigen auf 2.400 €. Nach Einkommen zahlt Anna 28,6 % (686 €) und Ben 71,4 % (1.714 €). Anna blieben 514 €, Ben 1.286 €. Manche Familien vereinbaren deshalb für diese Zeit, dass beiden nach den gemeinsamen Kosten gleich viel bleibt. In diesem Beispiel wären das je 900 €: Anna würde 300 € einzahlen, Ben 2.100 €. Der Rechner zeigt euch im Bereich „Was bleibt jedem von euch?“, wie groß der Unterschied ist. Welche Lösung zu euch passt, ist eure Entscheidung.
Im Rechner könnt ihr über „Weitere Person hinzufügen“ auch mehr als zwei Personen eintragen, also zum Beispiel ältere Kinder mit eigenem Einkommen oder Patchwork-Konstellationen.
Typisch sind alle Kosten, die ihr gemeinsam verursacht: Miete oder Kreditrate, Nebenkosten, Strom, Internet, Rundfunkbeitrag, Hausrat- und Haftpflichtversicherung (falls gemeinsam), Lebensmittel und Drogerie, Kinderbetreuung, gemeinsames Auto und Urlaub. Eigene Verträge wie Handy, Kleidung, Hobbys oder die persönliche Altersvorsorge laufen meist über das eigene Konto. Diese Trennung nennt man auch 3-Konten-Modell: ein gemeinsames Konto für den Haushalt und je ein eigenes Konto für jede Person. Im Rechner tragt ihr eigene Fixkosten und Sparraten separat ein und seht so, was jedem wirklich bleibt.
Tipps für das Geldgespräch als Paar
- Redet über Zahlen, nicht über Schuld. Öffnet den Rechner gemeinsam und schaut euch beide Modelle nebeneinander an.
- Rechnet mit dem Netto, das tatsächlich ankommt. Unregelmäßige Einkommen setzt ihr mit einem vorsichtigen Durchschnitt an.
- Plant einen Puffer ein. Überweist zum Beispiel 5 % mehr, als die gemeinsamen Kosten betragen, damit das Gemeinschaftskonto nicht ins Minus rutscht.
- Legt einen Termin fest, an dem ihr die Aufteilung prüft, etwa einmal im Jahr oder bei jeder Gehaltsänderung.
- Haltet eure Vereinbarung fest. Ein geteilter Link aus dem Rechner reicht als Gedächtnisstütze.
Häufige Fehler
- Brutto statt netto vergleichen: Steuerklassen und Abzüge verzerren dann das Verhältnis.
- Jährliche Kosten vergessen: Versicherungen oder Kfz-Steuer durch zwölf teilen und monatlich einplanen.
- Nur die Überweisung betrachten: Entscheidend ist auch, was jeder Person danach bleibt.
- Die Aufteilung nie anpassen: Gehaltserhöhung, Elternzeit oder Jobwechsel ändern die Grundlage.
Einkommen sind sensibel. Deshalb läuft der Rechner vollständig in eurem Browser. Es gibt keine Anmeldung, keine Cookies und kein Tracking, und eure Eingaben werden an keinen Server gesendet. Damit eure Werte beim nächsten Besuch wieder da sind, speichert der Browser sie lokal. Wollt ihr auf zwei Handys mit denselben Zahlen arbeiten, schickt euch den Link oder Code. Darin stecken eure Eingaben, teilt ihn also nur untereinander.
Weitere Rechner
- 50-30-20-Rechner: Wie viel darfst du ausgeben, wie viel sparen?
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Hinweis: Der Rechner zeigt Beispielrechnungen auf Basis eurer Eingaben. Er ersetzt keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung. Prognosen zur Sparrate sind vereinfachte Annahmen und keine Anlageberatung. Zuletzt aktualisiert: 01.10.2026
